SurpriseLogoauf einem Stadtrundgang war der Reformierte Frauenverein Allschwil/Schönenbuch am 21. September. 18 Personen trafen sich bei der Theodorskirche und wurden von unserem Führer Heiko empfangen. Er erzählte ganz offen, wie er, nach vielen Schicksalsschlägen in seinem Leben, zu Surprise kam.

 

 

In der Theodors-Anlage zeigte er uns die Basler Notschlafstelle. Übernachten können in diesem Haus 12 Frauen in der 4. Etage und 63 Männer, 1. bis 3. Etage. Pro Etage 1 Dusche und 2 WCs. Öffnungszeiten 20.00 bis 8.00 morgens. Wir spazierten zum Lindenberg, dort befindet sich der Secondhand Kleiderladen der Caritas und gegenüber die Gassenküche. In der Gassenküche erhält man Mo.-Fr. ein Gratis-Frühstück und ein gutes Abendessen für Fr. 3.- und am Sonntag einen Gratis-Brunch. Diese Organisation wird sehr von der CMS (Christoph Merian Stiftung) unterstützt. Heiko machte uns darauf aufmerksam, dass wir keinem „Bettler“ Geld geben sollen, sondern Essensgutscheine der Gassenküche, die dort bestellt werden können. Nächster Stopp war In der Rheingasse beim Männerheim der Heilsarmee , in dem auch Unterschlupf angeboten wird. Weiter ging‘ s zum Caritas Lebensmittelmarkt in der Ochsengasse in dem Armutsbetroffene mit Ausweis einkaufen können. Im 1. Stock ist dort die Budget- und Schuldenberatung Plusminus. Auf der Claramatte erzählte uns Heiko von Elim, dem sozialdiakonischen Werk, vom Treffpunkt Kleinbasel und vom Schwarzen Peter, dem Verein für Gassenarbeit. All das sind Anlaufstellen für Hilfsbedürftige. Viele dieser Organisationen werden von der CMS und der GGG unterstützt. Was uns Heiko erzählte, stimmte mich sehr nachdenklich. Von Vielem hat man keine Ahnung und geht achtlos daran vorbei.


Wie sagte Heiko: «geht mit offenen Augen durch die Stadt!»

Hedy Losenicky

DIASHOW