Der lange Weg nach Hause

Für Monika Estermann & Robert Spengeler alias velocos war schon der Start eine grosse Herausforderung, denn die schwer beladenen Velos sind kaum lenkbar und die ersten Hügel bereits eine grosse Hürde.

Die abenteuerliche Veloreise führt die Reiselustigen durch Osteuropa, Türkei, Iran, Pakistan bis nach Indien. Nach knapp einem Jahr erreichen die Beiden Indien, ihr ursprüngliches Ziel. Das Reisefieber hat sie definitiv gepackt und die beiden Abenteurer beschliessen ihre Veloreise fortzusetzen.

Sie pedalen erneut durch Pakistan in den Tibet und weiter nach Ladakh im Norden Indiens. Auf dem Dach der Welt im atemberaubenden Himalaya ist die Luft dünn und es erwartet die Langzeit Radler ein 4 monatiger Härtetest. Sie kämpfen sich über Schotter- und Wellblechpisten und bewältigen fast täglich Pässe die auf über 5000 Meter über dem Meeresspiegel liegen.

Selbst eine Malariaerkrankung kann die beiden Unerschrockenen nicht von ihrem Reisehunger abhalten und so heuern sie im Süden Indiens auf einer kleinen Yacht an und segeln über den indischen Ozean nach Malaysia. Über Südostasien, China und Japan gelangen sie nach Süd Korea. Die Fahrräder werden in den Bauch eines riesigen Containerschiffs verladen, das die Langzeitradler in 2 Wochen über den Pazifik nach Mexiko bringt.

In Kanada geht den beiden das Geld aus. Auf Farmen packen sie mit an; ernten Obst und Gemüse und können sich so die Weiterfahrt durch den ganzen amerikanischen Kontinent finanzieren. Eine Reise die sie mit dem Drahtesel von Alaska bis nach Patagonien ins südlichste Dorf der Welt führt.

Sie kurbeln dabei durch abwechslungsreiche Landschaften, werden in den Anden oft von wilden und aggressiven Hunden verfolgt und trotzen in Feuerland dem stark blasenden Wind.

In Brasilien, werden die Velos zum 2ten mal in ein über 350 Meter langes Containerschiff verstaut. Es beginnt für sie eine 10 tägige Passage über den Atlantik die sie bis nach Südafrika bringt.

Auf dem Afrikanischen Kontinent radeln sie entlang zerklüftenden Küsten und durchqueren heisse, karge Urlandschaften.

In Botswana treffen die beiden auf Elefanten, Giraffen, Zebras, Springböcken und Warzenschweinen, ja sogar Löwen und Flusspferde bekommen die Beiden auf dem Drahtesel zu Gesicht.

Im Grenzgebiet Kenia zu Aethiopien begegnen die Reisehungrigen den vom Aussterben bedrohten Turkanastämme.

In den Wüsten Sudans trotzen sie gefährlichen Sandstürmen und nachts zelten sie unter grandiosen Sternenhimmel neben sandverwehten Pyramiden.

Sie radeln durch das lebendige Niltal und die kontrastreiche Halbinsel Sinai bis nach Israel an das Tote Meer, das 400 Meter unter dem Meeresspiegel dem tiefsten Punkt der Erde liegt.

Nach dem Besuch von Jerusalem und einer kurzen Fahrt ans Meer, werden im Hafen die Fahrräder auf ein Frachtschiff verladen, dass die Weltenbummler über das Mittelmeer in den Süden Italiens bringt. Es folgt eine abwechslungsreiche Fahrt über die Apenninen, bevor sie mit einer weiteren Fähre nach Griechenland gelangen.

Die letzte Etappe führt sie durch den Balkan, von Mazedonien bis Slowenien. Sie überqueren die Italienisch-Französischen Alpen und gelangen via den Jura im Spätherbst 2017 zurück in die Schweiz. Da wo am 16.Mai 2004 alles begonnen hat.

Ohne die vielen liebenswerten und hilfsbereiten Menschen, denen sie unterwegs begegnet sind, wären sie nie soweit gekommen und dafür sind sie sehr dankbar. Aus der ursprünglichen Idee, mit dem Fahrrad in einem, maximal 2 Jahren von der Schweiz bis nach Indien zu radeln, ist eine Weltreise von knapp 13 Jahren geworden. Die aussergewöhnliche Reise führte sie durch 64 Länder und dabei kurbeln sie mit ihren vollbeladenen Velos 101'024 Kilometer.

Bei 3 Ozeanüberquerungen und längeren Fahrten auf Fähren und Schiffen kommen über 22'000 nautische Meilen (40'000 Km) an Deck von verschiedenen Schiffen zusammen. Die Velocos sind somit nie geflogen und haben die gesamte Strecke mit dem Velo oder Schiffen zurückgelegt!

Ab Herbst 2018 präsentieren Monika Estermann&Robert Spengeler an verschiedenen Orten in der Schweiz ihre spannende Foto- und Video Vorführung "13 Jahre mit dem Fahrrad und Schiffen um die Welt", gewürzt mit Anekdoten und abenteuerlichen Geschichten.

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Quelle

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«Ist ein Frauenverein heute noch zeitgemäss?» Diese Frage stellt sich immer wieder. Der Verein sei total "überaltert" hören wir. "Überaltert", dieses schreckliche Modewort hat für uns keine Gültigkeit. Richtig ist, dass die Mehrheit unserer Mitglieder der älteren Generation angehören. Richtig ist aber auch, dass die heutigen alten Leute zu ihrem Alter stehen und, so weit es möglich ist, aktiv und interessiert am allgemeinen Geschehen teilnehmen. Unsere gut besuchten Anlässe sind ein Beweis dafür. Bei uns haben die Leute noch Zeit füreinander. Die heutige älteste Generation darf in ihrer Aktivität im Vergleich zu früher, um etliche Jahre jünger eingestuft werden. Wir erleben an unserem Zusammensein eine wohltuende Gelassenheit, die sich junge Leute im stressigen Alltag nur erträumen können. Somit ist ein Verein wie unser Frauenverein als Ort der Begegnung für unsere Altersklasse völlig "zeitgemäss".

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